Bergonzis Thesaurus intervalischer Melodien
Eine Experience Shell zum Ueben intervalischer Linien im Bergonzi-Stil mit Intervallwahl, Richtungen und Partituransicht.
Wähle einen Ausgangston, ein Intervallmuster, Tonart und Register und erzeuge daraus intervallische Linien für die Improvisation.
Die Intervallzelle wählen
- Setze Ausgangston, Tonart, Oktave und Intervallfolge.
- Erzeuge eine kurze Linie und höre ihre Kontur, bevor du weitere Intervalle hinzufügst.
- Transponiere oder exportiere erst, wenn die Linie deutlich über der gewählten Tonart liegt.
Was ist eine intervallische Melodie?
Eine intervallische Melodie entsteht aus klaren Sprüngen, nicht nur aus stufenweiser Skalenbewegung. Das Üben dieser Sprünge macht Linien weniger skalar und schult Gehör für Kontur, Register und Spannung.
Zellen im Geist von Bergonzi üben
Intervallarbeit im Bergonzi-Stil behandelt eine kleine Zelle als Improvisationsmaterial: rotieren, Richtung ändern, singen und durch die Harmonie bewegen, bis die Form zum Vokabular wird.
Rotationen, Permutationen und Richtungen
Eine Rotation behält die Reihenfolge der Intervalle bei, beginnt aber an einer anderen Stelle. Eine Permutation ändert die Reihenfolge selbst. Die Richtung legt fest, ob jeder Sprung steigt, fällt, wechselt oder die vorherige Bewegung spiegelt.
So übst du die erzeugten Linien
Wähle eine kompakte Intervallzelle, verlangsame das Tempo, spiele eine Zeile, singe die Kontur und ändere dann einen Richtungspfeil. Über Harmonie zielst du auf wichtigen Zählzeiten auf Akkordtöne und nutzt weite Sprünge für Farbe dazwischen.
Geführter Übeablauf
- Wähle 2 oder 3 Intervalle.
- Erzeuge Rotationen.
- Spiele eine Zeile langsam.
- Singe die Intervallkontur.
- Ändere einen Richtungspfeil.
- Vergleiche den Klang.
- Exportiere die beste Zeile als MIDI.
Von Intervallzellen zur singbaren Linie
Den Startton festlegen
Die Intervalle sind die wiederverwendbare Idee: Ausgangston oder Tonart verschieben die Kontur, ohne ihre Identität zu verlieren.
Richtung und Intervallmuster wählen
Höre Richtung und Größe jedes Sprungs und prüfe die Linie in der gewählten Tonart, statt sie als abstrakte Zahlenfolge zu lesen.
Die Linie singen, bevor du sie durch die Tonart führst
- Setze Ausgangston, Tonart, Oktave und Intervallfolge.
- Erzeuge eine kurze Linie und höre ihre Kontur, bevor du weitere Intervalle hinzufügst.
- Transponiere oder exportiere erst, wenn die Linie deutlich über der gewählten Tonart liegt.